Unsere meistprämierten Grappas

Erlebe die Crème de la Crème unserer Grappas im „Best of Grappa“ Probierset: Der Riserva Affina Robinia, gekrönt mit 95 Punkten bei der Falstaff Spirits Trophy 2024, sowie der Riserva Annata Vecchia mit 92 Punkten und der Ponte Vecchio mit 90 Punkten – Genuss auf höchstem Niveau!

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    Grappa kaufen – italienischer Trester-Brand mit Charakter

    Grappa ist der Klassiker unter den italienischen Bränden: ein Digestif nach dem Essen, ein Schuss im Espresso oder einfach ein Glas zum Ausklang. Bei vomFASS findest du Grappa in vielen Stilen – von jung und klar bis lange im Fass gereift, dazu Grappa aus einzelnen Rebsorten. Hier bekommst du den Überblick und findest den Grappa, der zu dir passt.

    Darunter erklären wir, was Grappa eigentlich ist, wie er gemacht wird, wie du ihn richtig trinkst – und welche Flasche sich zum Verschenken eignet.

    Was ist Grappa?

    Grappa ist ein Brand aus Trester. Trester ist das, was beim Keltern von Wein übrig bleibt: Schalen, Kerne und Fruchtfleisch der Trauben. Statt diese Reste wegzuwerfen, brennt man in Italien seit Jahrhunderten Grappa daraus. Damit ein Brand sich „Grappa“ nennen darf, muss er aus italienischem Trester stammen und in Italien hergestellt sein – der Name ist geschützt. Die meisten Grappe haben um die 40 Prozent Alkohol. Genieße ihn also in Maßen.

    Wichtig zur Einordnung: Grappa ist kein Weinbrand. Weinbrand (wie Cognac) entsteht aus Wein, Grappa aus dem Trester. Daher schmeckt Grappa eigenständig – mal fruchtig und blumig, mal kräftig und würzig.

    Wie Grappa hergestellt wird

    Der frische Trester kommt möglichst bald nach der Weinlese in die Brennblase. Dort wird er schonend destilliert, damit die feinen Aromen der Traube erhalten bleiben. Anschließend ruht der Grappa – entweder klar in Stahl oder Glas, oder gereift im Holzfass. Aus der Wahl der Trauben, der Brennkunst und der Reifung entsteht der Charakter jeder einzelnen Flasche. Wenn dich das Handwerk interessiert: Genau diese Sorgfalt schmeckt man am Ende im Glas.

    Junger und gereifter Grappa

    Grob teilt sich Grappa in zwei Welten. Junger, klarer Grappa bleibt farblos und schmeckt frisch, oft fruchtig und blumig. Gereifter Grappa lagert im Holzfass, wird goldgelb bis bernsteinfarben und bekommt weiche, würzige Noten von Vanille, Karamell oder Gewürzen. Auf dem Etikett findest du dafür oft die Wörter „Riserva“, „Stravecchia“ oder „Invecchiata“ – sie stehen für längere Fassreifung.

    Bei uns findest du beides. Für die gereifte Seite lohnt sich ein Blick auf den Grappa Riserva Affina Robinia (10 Jahre gereift), den Grappa Riserva Annata Vecchia 1990 oder den Grappa di Brunello Riserva. Spannend sind auch die Grappe, die in besonderen Fässern reifen: der Grappa Riserva extra vecchio im Portweinfass und der Grappa Riserva Speciale, gereift im Rumfass.

    Grappa nach Rebsorte

    Ein sortenreiner Grappa wird aus dem Trester einer einzigen Rebsorte gebrannt. So schmeckst du den Charakter der Traube besonders klar. Ein paar Beispiele aus unserem Sortiment:

    Wer verschiedene Stile vergleichen möchte, probiert sich am besten durch – so findest du schnell deinen Liebling. Auch der Grappa Ponte Vecchio und der Triple Grappa lohnen den Blick.

    Wie trinkst du Grappa richtig?

    Die Temperatur macht viel aus. Jungen, klaren Grappa servierst du leicht gekühlt, etwa bei 8 bis 12 Grad – so wirkt er frisch. Gereiften Grappa trinkst du besser bei Zimmertemperatur (16 bis 18 Grad), damit sich die weichen Aromen entfalten. Zu kalt, und der Geschmack verschwindet.

    Das passende Glas ist ein schmales, tulpenförmiges Glas, das die Aromen bündelt. Fülle es nur zu einem kleinen Teil und nippe langsam. Klassisch trinkt man Grappa als Digestif nach dem Essen. Beliebt ist auch der „Caffè corretto“: ein Schuss Grappa in den Espresso. Und wenn es süß sein soll, sind unsere Grappa di Prosecco-Kugeln eine nette Idee für die Kaffeetafel.

    Grappa richtig lagern

    Grappa ist unkompliziert. Eine ungeöffnete Flasche hält praktisch ewig, wenn du sie stehend, dunkel und kühl lagerst. Anders als Wein reift Grappa in der Flasche nicht weiter. Auch geöffnet bleibt er lange aromatisch – verschließe die Flasche einfach gut. Lege sie nicht hin, damit der hochprozentige Inhalt nicht mit dem Korken reagiert.

    Das passt dazu

    Grappa gehört zu den Spirituosen-Klassikern Italiens. Mehr Brände und Spezialitäten findest du in unserer Spirituosen-Übersicht.

    Häufige Fragen zu Grappa

    Was ist Grappa?

    Ein italienischer Brand aus Trester – den Schalen, Kernen und Resten, die beim Weinmachen übrig bleiben. Der Name ist geschützt und steht für Herstellung in Italien.

    Was ist der Unterschied zwischen Grappa und Weinbrand?

    Weinbrand entsteht aus Wein, Grappa aus dem Trester. Deshalb schmeckt Grappa eigenständiger und oft kräftiger.

    Wie viel Alkohol hat Grappa?

    Meist um die 40 Prozent. Die genaue Angabe steht auf dem Etikett. Genieße ihn in Maßen.

    Wie trinkt man Grappa richtig?

    Jungen Grappa leicht gekühlt (8–12 °C), gereiften bei Zimmertemperatur (16–18 °C). Am besten aus einem schmalen, tulpenförmigen Glas.

    Welches Glas nimmt man für Grappa?

    Ein kleines, tulpenförmiges Glas, das die Aromen bündelt. Nur wenig einschenken und langsam trinken.

    Trinkt man Grappa kalt oder warm?

    Jungen, klaren Grappa eher kühl, gereiften bei Zimmertemperatur. Zu kalt sollte er nie sein.

    Was bedeutet „Riserva“ oder „Invecchiata“?

    Beide Begriffe stehen für gereiften Grappa, der länger im Holzfass gelegen hat und dadurch weicher und würziger wird.

    Was ist ein sortenreiner Grappa?

    Ein Grappa aus dem Trester einer einzigen Rebsorte, zum Beispiel Chardonnay, Prosecco oder Moscato. So schmeckst du den Charakter der Traube.

    Wann trinkt man Grappa?

    Klassisch als Digestif nach dem Essen. Beliebt ist auch der Caffè corretto – ein Schuss Grappa im Espresso.

    Wie lange ist Grappa haltbar?

    Sehr lange. Ungeöffnet praktisch unbegrenzt, geöffnet über Monate. Stehend, dunkel und kühl lagern.

    Reift Grappa in der Flasche weiter?

    Nein. Anders als Wein verändert sich Grappa in der geschlossenen Flasche nicht mehr.

    Welcher Grappa eignet sich als Geschenk?

    Ein Geschenkset oder ein Probierset ist ideal. Damit kann die beschenkte Person gleich mehrere Stile kennenlernen.