Was macht den Lugana von Cà dei Frati so besonders?
Cà dei Frati hat die Entwicklung des Lugana DOC von Anfang an mitgeprägt: Die Familie Dal Cero bewirtschaftet seit 1939 Weinberge in Sirmione, und der I Frati kam 1969 als einer der ersten Lugana-Weine überhaupt in den Handel. Typisch für den Hausstil sind feine Mineralität und ein für Weißwein ungewöhnliches Reifepotenzial.
Aus welcher Rebsorte wird Lugana gemacht?
Lugana wird aus der weißen Rebsorte Turbiana gekeltert, vor Ort auch Trebbiano di Lugana genannt. Sie wächst fast ausschließlich am Südufer des Gardasees auf kalkhaltigen Lehmböden. Lugana selbst ist also keine Rebsorte, sondern die Herkunftsbezeichnung des Anbaugebiets, wie in Italien üblich.
Zu welchem Essen passt Cà dei Frati Lugana?
Der Lugana begleitet Fisch (Forelle, Zander, Barsch), Meeresfrüchte, Antipasti, Risotto und helle mediterrane Küche. Pur serviert ist er ein eleganter Aperitif. Die ideale Trinktemperatur liegt bei etwa 10 °C.
Was ist der Unterschied zwischen dem Lugana und dem Brolettino?
Der klassische Lugana wird im Edelstahl ausgebaut und zeigt sich frisch und klar. Der Brolettino stammt aus einer Einzellage, wird im Holzfass vergoren und reift rund zehn Monate, dadurch wirkt er dichter und cremiger. Wer Lugana kennenlernen möchte, startet mit dem Klassiker; der Brolettino ist die Wahl für besondere Anlässe.
Was ist der Rosa dei Frati?
Der Rosa dei Frati ist der Rosé des Hauses, eine Cuvée aus Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera (Riviera del Garda Classico DOC). Ein trockener, zartfruchtiger Rosé, wie er am Gardasee zum Sommer gehört.
Kann man Lugana lagern?
Ja, anders als viele leichte Weißweine reift Lugana aus der Turbiana-Traube gut. Der klassische Lugana hält sich problemlos drei bis fünf Jahre, Lagenweine wie der Brolettino noch länger und gewinnen dabei an nussigen, honigartigen Noten. Lagern Sie die Flaschen dunkel, kühl und liegend.