VOM FASS Rezeptkalender 2016

Willkommen zu einer künstlerischen Reise durch die VOM FASS Gourmetlandschaft. Auch 2016 möchten wir Sie mit zwölf köstlichen Gerichten verführen. Jedes davon wurde dabei von unseren Gourmet-Köchen eigens für VOM FASS kreiert. Zusätzlich präsentieren wir Ihnen in unseren VOM FASS Kalender 2016 eine einzigartige Premiere. Denn gemeinsam mit den Rezepten begleiten Sie zwölf faszinierende Kunstwerke durch das Jahr. Sie alle sowie das Titelbild wurden exklusiv von Olaf Hajek, einem der weltweit bekanntesten deutschen Illustratoren und Künstler, für VOM FASS gestaltet. Inspiriert von den jeweiligen Monatsgerichten entführen Sie seine Malereien immer wieder aufs Neue in wundersame Phantasiewelten voll zauberhafter Farben und atemberaubender Vielfalt.

„Bei dieser Bilderserie ging es für mich sehr stark darum, welche Assoziationen die einzelnen Rezepte in mir frei setzen. Uns so wie jedes Gericht seine ganz eigene Geschmackswelt offenbart, so eröffnet jedes meiner Gemälde einen Blick in eine neue, phantastische Landschaft. Elemente und Lebewesen werden eins mit Ihrer Umgebung. Nichts steht für sich alleine. Alles fließt ineinander und bildet ein harmonisches Gesamtwerk. Und genau das ist es, was das Kochen doch ausmacht. Von dem Menschen der kocht, über die Zutaten bis hin zum finalen Gericht – alles verbindet sich zu einer einzigartigen Komposition!“

- Olaf Hajek

 

Olaf Hajek

Olaf Hajek ist aktuell einer der gefragtesten Illustratoren und bildenden Künstler weltweit. Seine stilistisch einzigartigen Werke werden unter anderem in namenhaften Magazinen wie The New York Times, The Guardian oder Vogue sowie als Briefmarkenmotive der Royal Mail Großbritanniens veröffentlicht.

Inspiriert von verschiedenen Stilrichtungen, wie beispielsweise der afrikanischen Studio-Photographie der 60er Jahre, der Perspektive der Renaissance und der niederländischen Stillleben des 17. Jahrhunderts, entführen seine Kunstwerke in eine faszinierende, surreale Welt voll melancholischer Schönheit. Dabei erwecken Farbe und Struktur Erinnerungen an typisch folkloristische Symboliken und vervollkommnen seinen unverkennbaren Stil.

www.olafhajek.com

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© Olaf Hajek


Die Grande Dame des Genuss

So wie jedes Bild die ganz eigene Handschrift des Künstlers trägt, so prägt die Köchin oder der Koch jedes Gericht mit einer ganz eigenen Note. Somit wird, neben den Zutaten, der Person im Kochprozess eine außerordentliche Rolle zuteil. Wie ein Komponist arrangiert sie die verschiedenen Elemente. Als Dirigent hinter dem Herd leitet sie die Zutaten in die richtige Abfolge und erschafft dadurch ein Gesamtkunstwerk. Daher ist es auch eine Grand Dame, die stellvertretend für diese essenzielle Rolle das Titelbild des diesjährigen VOM FASS Gourmet-Kunstkalenders ziert. In einem bezaubernden Porträt vereint sie so, wie bei einem vorzüglichen Mahl, alle Zutaten zu einem einzigartigen, genussvollen Meisterwerk für alle Sinne!


Januar:

Welch prächtiges Porträt

Das Rind in seiner Gestalt ist ein prächtiges Tier. Seine starke Statur ist äußerst imposant. Seine definierten Körperzüge zeugen von Eleganz und sein treuer Blick verleiht ihm einen wehmütigen Zauber. Es ist diese betörende Kombination, die ihm sein ganz besonderes Aussehen und seine ganz besondere Ausstrahlung verleiht. Und so huldigt der Künstler diesem Prachtstück auch nicht einfach nur mit einem herrlichen Gemälde, sondern mit einem fürstlichen Porträt. Und noch mehr! Denn das Rind trägt einen prunkvollen Kopfschmuck aus erlesenen Zutaten, der ihm als Hauptakteur dieses Bildes - und auch dieses Rezeptes – die wohlverdiente Krone aufsetzt.

 


Februar:

Die Mystik des Maghreb

Sinnbildlich für die zauberhafte Geschmackswelt der nordafrikanischen Küche steht das Couscous. Als Hauptbestandteil oder Beilage zahlreicher traditioneller Gerichte tritt es immer wieder gemeinsam mit einer Fülle magischer Würzmittel in Erscheinung. Und so geheimnisvoll wie diese Gewürzwelt schweift auch der Blick der braunen Mandelaugen einer marokkanischen Schönheit über das Bild. Mit ihr begibt sich das Gemälde auf eine Reise tief in den Maghreb. Zwischen typisch orientalischen Zwiebeltürmen umschmeicheln verschiedene Zutaten die bezaubernde Gestalt der jungen Marokkanerin. Im Zusammenspiel mit dem Dekor traditioneller Stoffe und Handbemalungen sowie typisch marokkanischem Geschirr unterbreitet sich im Licht des Mondscheins eine mystische Stimmung, die Legenden aus dem fernen Orient erzählt.


März:

Zwischen Verona und Palermo

Pasta al Limone, prego! Wenn die vollmundige Leidenschaft Italiens auf das erfrischende Aroma von Limonen trifft, ist eines ganz klar: Dieses Gericht ist so verführerisch wie eine italienische Sommerromanze. Und so erstrahlt das Gemälde dazu sowohl durch die leuchtenden Farben der südländischen Sonne wie auch durch die betörende Weiblichkeit einer italienischen Grazie. Inspiriert von der atemberaubenden Sophia Loren umrahmt sie das Gericht mit ihrer hinreißenden Aura. Ihre sinnlichen Lippen, ihr leichtes Sommerkleid, ihre ganze reizende Gestalt laden ein zum Träumen. Es ist ein Traum von einer romantischen Reise zwischen Verona und Palermo, vorbei an Olivenhainen und Zitronenbäumen, auf einem kleinen Roller hin zum Meeresrauschen und der Liebsten.


April:

Köstliche Idylle

Der Himmel strahlt blau, die Wiesen gedeihen grün und im Hintergrund erstreckt sich ein imposantes Bergpanorama. Die Romantik dieser Alpenlandschaft ist unverkennbar. Gekürt wird sie mit einem Wasserfall aus wertvoller Milch, der sich als wohltuender Fluss, durch die Mitte des Bildes schlängelt, hin zu einem harmonischen Arrangement aus Pflanzen, Früchten und traditionellem Geschirr. Es ist eine heimelige Ruhe und Geborgenheit, mit der diese südländische Idylle das Bild erfüllt – ebenso wie es hausgemachte Grießknödel mit süßem Kompott nach einem aufreibenden Wandertag durch blühende Berglandschaft der Alpen tun.


Mai:

Zwei Könige

Keinem geringeren als seiner Majestät höchstpersönlich gebührt es, diese Suppe zu rühren. Denn schließlich handelt es sich bei der Hauptzutat, aus der diese vorzügliche Speise kreiert wurde, um den König unter den Gemüsesorten. Und so werden der Spargelcreme in diesem Gemälde nicht nur königliche Ehren zuteil. Sie wird sogar gemeinsam mit seiner Majestät auf einer Bühne inszeniert. Umgarnt von hoheitlichen Elementen stehen so nun gleich zwei Könige im Rampenlicht und ringen um die Gunst des Zuschauers. Schwer zu sagen, ob nun opulenten Roben oder wertvollen Zutaten mehr Ehre gebührt. Letzten Endes bleibt dies wohl Geschmacksache!


Juni:

Die Baiser-Dame

Diese Dessert-Pracht sprudelt nur so von Opulenz. Den einen oder anderen mag diese Fülle auf den ersten Blick vielleicht überfordern. Doch spätestens beim ersten Bissen ist alles klar und man möchte es sich nur noch wie eines der Vögelchen inmitten von Erdbeeren, Baiser und Vanilleeis gemütlich machen; sich einfach dem zuckersüßen Taumel ungeniert hingeben. Wer kennt dieses Dessert-Erlebnis nicht? Mit kraftvollen Farben und einem Reichtum an Details spiegelt die Baiser-Dame genau diesen üppigen, aber unwiderstehlichen Geschmack des Erdbeer-Baiser-Desserts wieder. Dabei zeigt die prachtvolle Haargestaltung ihres Porträts nicht nur den Reichtum an Zutaten, sondern auch ein zentrales Motiv, das in Olaf Hajeks Malereien immer wieder auftritt und ein bezauberndes Spiegelbild seines einzigartigen Stils ist.


Juli:

Die Wächterin des grünen Gartens

Sie ist die Hüterin über das grüne Wunderland. Gemeinsam mit ihrer Ziege schreitet sie wachsam durch diesen fruchtbaren Garten, wo das Wasser in Hülle und Fülle fließt und mit seiner belebenden Kraft einen Reichtum an prachtvollem Gemüse schafft. Tag ein Tag aus wählt sie die besten Pflanzen daraus aus und trägt sie wie einen opulenten Kopfschmuck auf einem herrschaftlichen Hut hinauf zur ihrer Residenz. In Kombination mit dem einzigartigen Geschmack von frischer Ziegenmilch entsteht bei diesem Gemälde wie auch bei der Rezeptkreation ein naturverliebtes Schauspiel, das Kunstliebhaber und Gourmets gleichermaßen mit seiner Kombination aus Saftigkeit und feinstem Facettenreichtum begeistert.


August:

After Dinner Mints

Mit Schirm, Charme und Melone – dieses Gemälde schmeckt nach der stilvollen Inszenierung eines britischen Klassikers. Die Kombination aus frischer Minze und süßlich-herber Schokolade erinnert nicht nur an den einzigartigen Charakterzug einer typisch englischen Schokoladenkreation, sondern ebenso an den damit verbundenen weit verbreiteten Brauch der „After Dinner Mints“. Und so ist es ganz im Sinne des britischen Flairs auch nicht irgendein Fundament, aus dem sich Kakaopflanzen und Minze erstrecken. Den nahrhaften Boden bildet eine stilgerechte Melone - eine Hutpracht, die seit ihrem ersten Erscheinen im London des 19. Jahrhunderts bis heute für den mondänen Schick der englischen Upper Class steht. Gemeinsam mit den schwarzen, schattenähnlichen Gefäß-Silhouetten, die einen pinkfarbenen Wasserfall aus Kirscheis verursachen, vereinen sowohl das Porträt wie auch das Rezept eine gewisse aparte Dramatik, die einem britischen Krimistreifen nur gerecht wird.


September:

Die tänzelnde Garnele und die Meerjungfrau

Leicht wie ein Unterwassertanz verzückt diese Gourmet-Komposition den Gaumen! Kein Wunder also, dass diese erfrischende Leichtigkeit sofort auf die künstlerischen Assoziationen überspringt. So begibt sich das dazugehörige Bild auf eine Reise in eine hinreißende Unterwasserwelt. Dort, in den warmen Wassern der Südsee, schweben eine tänzelnde Garnele und eine schillernde Meerjungfrau gemeinsam durch die Tiefen. Während ihr Tanz die Unterwasserwelt mit Euphorie erstrahlen lässt, schippert an der Wasseroberfläche gemächlich ein kleines Boot und versprüht den saftigen Duft von frischem Gemüse. Gemeinsam verwandeln die beiden Sphären das Bild - wie auch das Rezept - zu einer belebenden Symbiose aus Land und Meer.


Oktober:

Tischlein deck dich

Ein kulinarisches Spiel der Kontraste ziert diesen saftigen Baum. Denn an seinen fruchtbaren Ästen sprießen sowohl die frische Leichtigkeit der Zitronen wie auch die süße Fülle von Feigen. Es ist eine bezirzende Komposition, die auch gleich einen neugierigen Vogel anlockt. In seinem leuchtenden Federkleid wartet er nur darauf, dass die Zeit reif ist, um das köstliche Zitronen-Panna Cotta mit Feigen zu verspeisen. Schließlich steht der Esstisch samt Decke schon bereit und das Besteck frönt in Reichweite. Ganz nach Rezept kreiert diese Malerei so ein verspieltes Gefüge von prächtigen Zutaten rund um diesen fruchtbaren Baum, der ebenso sehnlich darauf wartet seiner Bestimmung zu folgen und als fulminantes Dessert aufgetischt zu werden.


November:

Chinesische Nostalgie

Anmutig steht sie da. Die Brust leicht geschwollen, ziert sie als eines der bekanntesten Symbole der chinesischen Küche das traditionelle Porzellan - die Peking Ente. Sanft umspielt mit Blumenranken und typischen Ornamenten vollendet sie die Bemalung der Vase zu einem Ebenbild asiatischer Symbolik. Über Jahrtausende reicht das Vermächtnis dieses edlen Geschirrs wohl - vielleicht gar so lange wie das von klassischen, chinesischen Köstlichkeiten wie Dim Sum. In jedem Fall kreiert dieses Bild inmitten des gedämpften Lichts der roten Sonne eine traumhaft melancholische Szenerie, die in vielen Werken des Künstlers Olaf Hajek zu finden ist. Im kühlen Blau des Morgentaus verschleiert, schwelgt die Malerei regelrecht in nostalgischen Erinnerungen an Chinas große Reiche, hohe Traditionen und natürlich vorzügliche Speisen.


Dezember:

Ein magisches Wintermärchen

Es war einmal ein elegantes Reh tief inmitten eines wunderlichen Waldes. Verzaubert vom geheimnisvollen Schimmer des winterlichen Mondscheins wandelt es zwischen Bäumen und Büschen umher bis es schließlich zu einer magischen Lichtung gelangt. Wie in einem Märchen erzählt dieses Gemälde von einem festlichen Mahl. Hoheitsvoll erhebt sich in weiter Ferne ein sagenumwobener Glaspalast. Schützend und prüfend zugleich legt er seinen mystischen Schein über die kleine Waldlichtung, wo erlesene Pfifferlinge, Kohlrabi, Wacholder und Rosmarin wie auserwählte Zauberblüten unter kostbaren Kristallhauben florieren. Gepaart mit exquisitem Geschirr machen sich alle gemeinsam bereit für ein winterliches Festmahl, das in seiner Vorzüglichkeit seinesgleichen sucht.